CURRICULUM VITAE / deutsch
Nancy Weißbach - jugendlich-dramatischer Sopran
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Die Sopranistin Nancy Weißbach wurde in Berlin geboren. Sie erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in ihrer Heimatstadt und studierte an der Musikhochschule "Franz Liszt" in Weimar sowie am Königlichen Konservatorium in Den Haag bei Cristina Deutekom und Diane Forlano. Ergänzende Anregungen bekam sie auf Meisterkursen wie der Britten-Pears-School for Advanced Musical Studies Aldeburgh (u.a. bei Galina Wischnewskaja), der Scuola Civica in Mailand (Rodolfo Celletti), dem Gregynog Festival (Wales/Großbritannien), am belgischen Plais De Beaux Arts (bei Vera Roza) oder dem Belcanto-Festival in Dordrecht und dem György-Kurtag-Festival in Den Haag. Sie
hat erfolgreich an mehreren Wettbewerben teilgenommen, etwa beim "Prix
Jeunesse" in Amsterdam. Bereits während des Studiums sang sie die Dido aus Henry Purcells "Dido und Aeneas" u.a. an der Opéra comique in Paris und an der Opéra de Rennes (Dir.: C. Coin). Nach
ihrem erfolgreichen Examen wurde Nancy Weißbach an das
Südthüringische Staatstheater in
Meiningen engagiert, wo sie u.a. die Partie der Marschallin ("Der Rosenkavalier")
und der Santuzza ("Cavalleria
Rusticana") unter dem Dirigat von Kirill Petrenko
interpretiert hat. In der Spielzeit 2001/2002 war sie weiterhin
dem Meininger Theater als
Gast für diese Partien verbunden. Anschließend folgte die Chrysothemis am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel unter der Leitung des Dirigenten Kazushi Ono, sowie im März 2003 am Nationaltheater Mannheim in der Inszenierung von Ruth Berghaus. Im Juni 2003 sang Nancy Weißbach die Gutrune und dritte Norn ("Götterdämmerung") am Théatre du Capitol in Toulouse unter dem Dirigat von Pinchas Steinberg in der Inszenierung von Nicolas Joel sowie 2005 an der Opéra Royal de Wallonie in Liège  (Belgien). Am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und am Anhaltischen Theater in Dessau gastierte sie als fremde Fürstin ("Rusalka" Antonín Dvořák). Im März 2004 folgte eine beeindruckende Interpretation der Euryanthe (C. M. von Weber) mit dem Dirigenten Klaus Peter Flor an der Opéra National du Rhin . 2004 sang sie die Ariadne ("Ariadne auf Naxos") im Teatro Lirico "Giuseppe Verdi" in Triest (Dir.: Stefan Anton Reck) sowie am Staatstheater Darmstadt (Dir.: Stefan Blunier). Unter der Leitung von Daniel Inbal sang sie die Sopranpartie aus Beethovens neunter und Mahlers zweiter Symphonie. Regelmäßige Einladungen zu Operetten- und Galakonzerten folgten. 2005 debütierte sie als Agathe ("Der Freischütz") an der Opéra Royal de Wallonie in Liège sowie als Vitellia ("La Clemenza di Tito") in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg im Schlosstheater Sanssouci in Potsdam.
2006 sang sie die Marschallin
unter Asher Fisch und Arthur Fagen in der Regie von Maximillian Schell
an der Oper in Tel Aviv
und am Theater Bonn (Regie: Cesare Lievi) sowie
die Ariadne
in Limoges
(Dir.: J. Kaltenbach, Regie: M. Larroche) und am
Stadttheater Bozen . 2007
sang sie die "Vier letzten Lieder" von Richard Strauss sowie die
Titelpartie The
Governess (Dir.: S. Bedford) in Benjamin Brittens "The Turn of
the Screw" in Liège . 2008
folgten unter anderem die
Chrysothemis ("Elektra")
in Strasbourg sowie die
Marschallin am Staatstheater Nürnberg . In der Spielzeit 2009/2010 sang sie die Wesendonck-Lieder in der Kölner Philharmonie
unter der musikalischen Leitung von Jun Märkl
sowie die Marschallin ("Der Rosenkavalier") in der Oper
Köln in einer Inszenierung von Günter Krämer
unter dem Dirigat von
Patrik Ringborg.
2011 feiert sie einen großen Erfolg mit
Gutrune und Dritte Norn
("Götterdämmerung")
unter dem Dirigat von Marko Letonja in einer Inszenierung von David McVicar
an der
Opéra National du Rhin . Nancy Weißbach spricht außer ihrer Muttersprache auch Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch und Russisch. Sie lebt zur Zeit in Berlin und Südfrankreich. |